Krankensalbung

 
In dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter beugt sich der Samariter zu dem Verletzten hinunter und gießt Wein und Öl in seine Wunden. Die Kirchenväter haben hinter dem Samariter Jesus selbst gesehen, der gekommen ist, um sich in die Wunden der Menschen herabzubeugen, um sie mit Öl und Wein zu reinigen und zu heilen. Im Wein sahen sie das Sakrament der Eucharistie, im Öl das Sakrament der Krankensalbung.
 
Jesus möchte sich auch heute in die Wunden der Menschen herabbeugen und sie mit seiner Liebe berühren und uns darin Heil schenken. Im Sakrament der Krankensalbung kommt das zum Ausdruck. Der Priester – und im Priester Jesus selbst – legt dem Kranken die Hände auf, und bezeichnet dann mit dem Krankenöl in Form eines Kreuzes seine Stirn und seine beiden Hände und spricht dabei: „Durch diese heilige Salbung helfe Dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes, der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seinem Erbarmen richte er dich auf.“
Die Krankensalbung kann jeder empfangen in einer schweren Krankheit. Vor einer Operation kann man die Ängste in Gottes Hände legen, auch in anderen schwierigen Lebenslagen will uns dieses Sakrament aufbauen, im Alter kann man seine schwächer werdenden Kräfte Gott anvertrauen. Auch den letzten Lebensweg dürfen wir in diesem Sakrament Gott übergeben.
Wenn Sie  oder einer Ihrer Angehörigen dieses Sakrament empfangen möchten, können Sie sich an das Pfarrbüro oder an die Ansprechpartner rechts wenden.
  
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